Andes and Rocky Mountains. © Magdalena Jordán

Über die Zeitschrift

Notas de Antropología de las Américas (NAA) ist die digitale Open Access-Zeitschrift der Abteilung für Altamerikanistik und Ethnologie der Universität Bonn. Ihr Ziel ist es, Dialoge über jüngste Forschungen in den Bereichen Anthropologie, Archäologie, Geschichte und verwandten Disziplinen zu Lateinamerika zu vertiefen. NAA wurde als Initiative von Doktorand*innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und Professor*innen der Abteilung für Altamerikanistik ins Leben gerufen, um Brücken zwischen Forschenden in Deutschland und in anderen Regionen zu bilden und die akademische Produktion in den genannten Feldern anzuregen. In Zeiten immer engerer Vernetzung und immenser globaler Informationsflüsse leistet NAA einen Beitrag zur digitalen Verbreitung und Vermittlung von Wissen. In diesem dynamischen Kontext der Produktion und Rezeption neuer Ideen positioniert sich NAA in einer Wissenschaftstradition, die ganzheitliche und historische Perspektiven im Sinne der longue durée betont. Damit fördert sie die Disziplin der Altamerikanistik, ohne dabei die kontinuierlichen Veränderungen in lateinamerikanischen Gesellschaften aus den Augen zu verlieren.

Bild: Andes and Rocky Mountains, Magdalena Jordán ©

Mitteilungen

NAA wird an der 8. Nachwuchstagung der ADLAF (online, 7.–8. Mai 2026) teilnehmen: Warum, wie und für wen veröffentlichen wir? Ein Dialog über wissenschaftliches Publizieren zwischen Lateinamerika und Deutschland.

06.03.2026

Notas de Antropología de las Américas (NAA) wurde eingeladen, an einer Podiumsdiskussion zum Thema Veröffentlichung und Verbreitung von Wissen im Rahmen der 8. Nachwuchstagung der ADLAF teilzunehmen, die am 7. und 8. Mai 2026 online stattfinden wird.

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Aktuelle Ausgabe

Bd. 4 (2025): Andine Ethnohistorie: Hommage an Catherine Julien
Fotografie von Catherine Julien am Strand in Huelva

Das Dossier „Andine Ethnohistorie: Hommage an Catherine Julien” ist die vierte Ausgabe der Zeitschrift Notas de Antropología de las Américas und widmet sich dem 25. Jubiläum der Veröffentlichung von Reading Inca History. Ausgangspunkt ist Juliens Beitrag zur Debatte über die Glaubwürdigkeit der Kolonialchroniken, die als Vehikel spanischer Interessen verstanden werden, aber auch als Verhandlungsräume, in denen Inka-Fraktionen versuchten, ihre Autorität zu legitimieren und ihre Vergangenheit durch dynastische Genealogien, mündliche Überlieferungen, Quipus und andere Medien zu bewahren. Hervorzuheben ist sein Vorschlag einer „antithetischen Lesart” der Chroniken und deren Verknüpfung zwischen Erzählungen, materiellen Aufzeichnungen und Erinnerungspraktiken.

Veröffentlicht: 19.12.2025

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